Red Bull Xalps 2019 - TEAM AUT 1

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Das härteste Abenteuerrennen der Welt – Das Red Bull xAlps.

Es geht von Salzburg nach Monaco. Nur zu Fuß oder mit dem Gleitschirm, mit einer Idealline von 1138km. Die Athleten legen bei dem Rennen ca. 5000 hm zu Fuß und oft mehr als 200 km im Flug zurück - pro Tag!

Wie hart so ein Rennen für das Team und den Athleten ist, konnten wir dieses Jahr am eigenen Leib spüren. Als Teil des Teams AUT 1, rund um den Red Bull Athleten Paul Guschlbauer, reisten wir über 10 lange Tage einmal durch die Alpen. Quer durch 6 Länder, Gebirgsketten, Landschaften, Baustile, Klima und Wettervariationen. Standen auf knapp 3000m auf dem Col d’Agnel und schwammen am Ende auf 0m in der Bucht von Monaco.

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Unsere Rolle im Team lässt sich am besten als “Media Team” beschreiben. Zusammen mit Philipp Reiter war ich eingeladen sowohl den Instagram Account von Paul als auch von Suunto zu übernehmen und für einen Einblick hinter die Kulissen zu sorgen.

Ohne viel Zeit für Planung beschränkte sich unsere Vorbereitung auf das Einpacken eines Schlafsacks, Isomatte und natürlich unserem Kameraequipment. An z.B. Essen und Trinken dachte natürlich keiner… Wie spartanisch jedoch so eine Reise ohne festen Tages- und Zeitplan allerdings wirklich sein würde stellten wir recht schnell fest.

Schon die erste Nacht katapultierte uns direkt in die Welt des Xalps. Aus der geplanten Hotelübernachtung und einem gemütlichen Abendessen wurde eine ernüchternde Ankunft in Wagrain um 22:30 Uhr – wo bereits ALLES geschlossen hatte. Der Audi E-Tron 55, den wir für die Zeit zur Verfügung gestellt bekamen, diente ab dieser, bis zur letzten Nacht als eine interessante Mischung aus Tiny House, Coworking Space und modernes Fortbewegungsmittel.

Nach vier Stunden Schlaf im Kofferraum auf Wanderparkplätzen und in Parkbuchten, beginnt der nächste Tag im selben Tempo wie der letzte endete. Ab 5 Uhr durfte sich Paul wieder aufmachen und so wird mit knapp 800hm pro Stunde in direkter Linie, der nächstgelegene Berg bestiegen. So früh am Berg bietet sich ein hervorragendes Licht und eine besondere Stimmung, was fast von allein für großartige Fotos sorgt.  

Wieder daheim, in einem richtigen Bett und mit fließendem Wasser, bleiben am Ende eine Dropbox voll mit Bildern und unendlich viele Eindrücke, die man nur langsam alle verarbeitet. Geschuldet ist dies wohl dem schieren Tempo des Rennens mit dem man sich durch die Alpen bewegt.

Die Kombination aus der körperlichen Anstrengung des Wanderns, mit der mentalen Belastung des thermischen Fliegens, bietet dem Athleten eine einzigartige zermürbende Kombination, die das Red Bull Xalps zum härtesten Abenteuer Rennen der Welt macht.