Couch-Surfing meets iPad: Das erste elektronisches Couch-Surfing-Magazin SOFA soll in Muenchen entstehen

Transient

Couch-Surfen ist schon lange keine Sache mehr, die nur eingefleischte Hardcore-Traveler anspricht. Jeder will reisen und jeder will dabei möglichst wenig Geld ausgeben. Ein idealer Weg um vor allem bei den Übernachtungen zu sparen ist Couch-Surfen. Über Plattformen wie z.B. couchsurfing.org kann man mittlerweile fast auf der ganzen Welt einen Schlafplatz bei Privatpersonen finden und so zum einen kostengünstig übernachten und zum anderen mit Einheimischen in Kontakt kommen. Wer jetzt nicht gerade die Welt erkunden kann, trotzdem aber am Traveler-Zrikus Teil haben möchte, der kann ganz einfach seine Couch, Sofa oder sein Gästebett anbieten und schon bald hat man (zumeist) junge Leute auf der Matte stehen, die zwar unter Umständen ein bisschen riechen, dafür aber meistens eine spannende Geschichte zu erzählen haben. Dass das Prinzip funktioniert konnte ich selbst schon erfahren, als ich nach Bali geflogen bin. Mein Couchsurf-Host (oder wie heißen die!?) hat mich vom Flughafen abgeholt und ich konnte bei ihm ohne Problem vier Tage bleiben.

Der Focus spricht bei Couch-Surfing sogar schon von DEM Reisetrend 2012 und so ist es nicht verwunderlich, dass sich allmähliche eine ganze Kultur um dieses Thema zu entwickeln scheint. Dazu beitragen wollen nun drei Münchener Mädels, die das ehrgeizige Ziel haben, das erste elektronische Magazin zu veröffentlichen, dass sich ausschließlich mit dem Thema Couch-Surfing beschäftigt. Als ausgebildete Grafikerinnen bringen Rachel Ilan Simpson, Jessy Schmitt und Sophie-Annett Wopperer die entsprechenden Fähigkeiten mit, damit die Sache richtig gut aussehen kann und ihre Webseite und der erste Prototyp des Magazin sehen auch schon sehr vielversprechend aus.

Der Clou an der Sache: Das Magazin soll für Tablets (insbesondere das iPad) optimiert sein und sämtliche visuellen Möglichkeiten dieser Geräte ausnutzen. Mit ihren eigenen Worten erklärt Rachel als eine der drei Initiatorinnen das Konzept so: "Unser Ziel ist es, eine visuell ansprechende Plattform zu etablieren, die die Möglichkeiten des Geschichtenerzählens auf eine neue Ebene hebt. Die interaktiven Möglichkeiten des iPads erlauben es uns, Bilder, Video, Ton in einer einzigartigen Art und Weise mit Grafik- und Interaktionsdesign zu verbinden.„  

Damit es aber erst mal so weit kommt und das Magazin mit dem Namen SOFA zum Leben erweckt werden kann, braucht es noch unsere Unterstützung! Auf Kickstarter stellen die drei ihr Projekt vor und werben so für Spenden, um das Projekt finanzieren zu können. Wer die Idee (so wie ich) cool findet, der kann ganz einfach spenden, oder zumindest dabei helfen das Magazine bekannter zu machen, damit möglichst schnell die geplante Summe von 15 000 Dollar zusammen kommt.

Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, schaut sich hier das informative Video an, oder besucht die Webseite bzw. Kickstarter Kampagne.