Neues Musikvideo von Claire: Games

Die Band Claire stellt heute auf tape.tv ihr neues Video zu "Games" vor. Nachdem wir die EP und vorallem den Song Pioneers rauf und runter gehört haben, freuen wir uns, dass es endlich Nachschub gibt.

Spätestens seit  ihrem Release Konzert im Winter glauben wir an den Erfolg von Claire und ihrem schicken Synthie-Sound. Wer noch zweifelt sollte sich unbedingt noch das Video zu Pioneers ansehen. Für mehr Infos einfach mal bei Facebook vorbei schauen, zieht euch Videos und Sound rein und lasst euch vom Gesamtpacket überzeugen.

Viel Spaß damit

Wandern in Schottland: BlackOrWhite im Norden

Den einen Job gab es nicht mehr und der nächste hatte noch nicht begonnen: Im April 2013 hatte ich sechs Tage frei und dann tat ich halt das, was wohl jeder in meiner Situation getan hätte: Ich buchte mir einen Flug nach Manchester, um von dort nach Schottland zu fahren. Das Ziel war der hohe Norden, um dort surfen zu gehen. Doch schon am ersten Tag stellte ich fest, dass mir das wohl nicht gelingen wird. Zu weit waren die Entfernungen und sooo geil war ich dann auch nicht auf 15 Stunden solo Roadtrip auf der linken Straßenseite. Also machte ich mir ein paar entspannte Tage in Edinburgh, den Highlands, Glasgow und Manchester. Für alle die noch nicht dort waren: Schottland ist auf alle Fälle eine Reise wert. Faszinierende Geschichte, beeindruckende Landschaft, nette Menschen und das Bier kann man auch trinken. Ob man unbedingt im April nach Großbritannien muss, lass ich jetzt mal dahin gestellt, aber wenn du auch mal sechs Tage frei hast und nicht weißt was tun: Ab nach Schottland!

Ach ja, Manchester liegt ja nicht in Schottland ist aber auch geil. Unbedingt anschauen. Fühlt sich ein bisschen so an wie Brooklyn, nur das die Menschen nicht so schön sind.

Im Portfolio gibt es noch mehr Bilder vom Trip zu sehen.

Fugitive Dancer- hier kommt 26

Bereits im Januar haben wir euch von Fugitive Dancer in einem kurzen Artikel vorgestellt. Die einzige Band aus unserem Freundeskreis, bei der wir von Anfang an zu Groupies mutierten und auch bis heute nicht am Erfolg zweifeln. Wir haben sie im strömendem Regen auf Festivals gefeiert und auf spontanen Straßenkonzerten mit der Kamera begleitet.

Jetzt, bekommen wir wieder etwas neues und schönes auf die Ohren. Seit dem 12. April gibt es ihren neuen Song 26. In diesem geht es laut Fugitive Dancer „um die plötzlichen Momente in denen man bemerkt, dass die Zeit zu fliegen scheint und man älter geworden ist – ob man will oder nicht“. Fugitive Dancer präsentiert sein neustes Werk perfekt verpackt in einem kreativen Musikvideo.  Dies stammt übrigens aus der Feder von Rainer Frick. Er sollte euch bereits vom Surf and Travel Video Rice 'n' Beans ein Begriff sein.

Wir würden uns freuen wenn ihr Fugitve Dancer unterstützt. Wenn euch also das Video gefällt, dann zeigt es euren Freunden, euren Eltern und eurer Oma. Kauft euch den Song und hört ihn solange bis ihr dann perfekt vorbereitet und textsicher auf das nächste Konzert pilgert.

Portfolio: Portugal 2012 – A BlackOrWhite Surf Roadtrip

Was? Nochmals ein Urlaubsvideo? Wieder schöne Bilder auf ein nettes Lied geschnitten? Ja und alle die etwas anderes erwartet haben, müssen wir leider enttäuschen. Es macht einfach zu viel Spaß die eigenen Reisen auch mit bewegten Bildern festzuhalten und bevor wir nun anfangen uns komplizierte Handlungen auszudenken halten wir es lieber knapp und einfach und präsentieren euch einige der schönsten Momente von dem Portugal-Trip im Herbst 2012. Neben einigen Aufnahmen die entlang der Küste entstanden sind, steht besonders der Rip Curl Pro 2012 in Peniche im Mittelpunkt des kurzen Films. Die besten Surfer der Welt an einem der besten Beachbreaks der Welt – was will man mehr?! Drei Tage lang zogen wir uns Kelly Slater, Mick Fanning, Joel Parkinson und all die anderen am Strand von Supertubos rein und wir wurden nicht enttäuscht.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass der Süden Portugals deutlich schöner ist, als der Norden, das es durchaus möglich ist, sich alle drei Finnen auf einmal zu brechen (ohne zu wissen wie) und das im Oktober auch in Portugal das Wetter nicht immer schön ist. Schön wars trotzdem, aber die nächste Reise in Europa geht nach Nord Spanien, dass reizt mich schon lange. 

Powder im März: BlackOrWhite in Obertauern

Auch wenn der Winter gefühlt schon 10 Jahre andauert und wir alle irgendwie die Schnauze voll haben von Schnee, Matsch und Minustemperaturen machten wir uns letzte Woche nochmals auf, um ein bisschen im Schnee zu spielen. Freitagabend ging es zusammen mit Jochen los Richtung Obertauern, der Wetterbericht war vielversprechend: Nachdem es während der ganzen Woche geschneit hatte, waren für das Wochenende Sonnenschein und Minustemperaturen angesagt.

Nach dem Aufstehen am Samstagmorgen war klar, dass wir nicht enttäuscht werden und auch wenn es arschkalt war, so zeigte sich am Himmel keine einzige Wolke und wir verloren keine Zeit um auf die Piste zu kommen. Der Ort Obertauern erinnerte uns aufgrund der ganzen Hotels, Bars und Diskotheken eher an ein Lloret de Mar in den Alpen als an ein Skiort und auch die Pisten und Lifte sind nicht wirklich geil, alles eher "Hügel" als echt Hänge, aber wir beschwerten uns nicht (außer ein bisschen) und suchten schon bald unser Glück abseits der Piste.

Ich denke die Bilder sprechen für sich und am Ende waren es nochmals zwei richtig gute Tage im Schnee. Aber jetzt reicht es. Wirklich. Warm, bitte!

Horgasm a Love Story - Torstein Horgmo privat

Der Winter ist noch nicht vorbei und wir bringen euch pünktlich zum Neuschnee noch einmal was Schickes für die Augen.

Torstein Horgmo, der Herr aus Norwegen,  ist der Erste der einen triple cork landen konnte. Seit einiger Zeit hält er sich fest unter den besten Snowboardern der Welt. Wie das so ist plötzlich gefragt zu sein hat Torstein jetzt in einem ca. 35 Minuten Video sehr humorvoll dargestellt.


„Horgasm A Love Story“ ist eine Dokumentation über Torstein Horgmo. Wer glaubt eine weitere teure Produktion mit Helikoptern und viel Red Bull zu bekommen, wird enttäuscht. Der Film Horgasm glänzt eher mit sehr viel Humor und einem dadurch sehr unterhaltsamen Einblick in das nicht ganz so gewöhnliche Leben eines Torstein Horgmo. Das Niveau beim Snowboarden ist natürlich heftig und bekommt allein deshalb schon eine klare Genussempfehlung.

Neu und heiss: Epokhe Eyewear aus Australien

Sollte doch noch irgendwann die Sonne dieses Jahr scheinen, dann bietet Epokhe passende Gläser, um die Augen zu schützen. Die Brillen des 2012 gegründeten Labels sprechen zwar vor allem die Hippster unserer Generation an, aber trotzdem lohnt es sich, die Marke mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Besonders die Epokhe Ambassadors haben es mir angetan, da es Epokhe gelungen ist, die derzeit wohl progressivsten und mitunter einflussreichsten Surfer und Filmemacher der Szene in ihrem Team unterzubringen. Alleine das der Filmemacher Kai Neville Teammitglied ist macht mich zu einem Fan der Marke, aber auch die Surfer Dion Agius, Mitch Coleborn und Creed McTaggart werden dafür sorgen, dass sich die Marke radikal vom Mainstream unterscheiden wird.

Das Zusammentreffen von herausragenden Surfern und überragenden Filmemachern zeigt sich schon mal in den ersten zwei Videos von Epokhe. 

Tue dir selbst ein Gefallen und höre dir Musik von Meister Nadelöhr an

„Die Musik ist ein moralisches Gesetz. Sie schenkt unseren Herzen eine Seele, verleiht den Gedanken Flügel, lässt die Phantasie erblühen.“ So beschreibt Dennis Bathke seine Musik auf seiner Website. Und um noch eines drauf zu legen schreibt er auf Soundcloud „Musik ist das, was beim einen aus dem Kopf raus - und beim nächsten ins Herz reingeht.“  Ob man das alles so pathetisch ausdrücken muss, sei dahingestellt, aber ich kann nur sagen, dass mich die Musik unglaublich geflasht hat. Zieht euch in einer ruhigen Stunde mal das Stück „Fernab der Heimat spielt der Fuchs das Lied der Melancholie“ rein und ich verspreche euch, es wird ein Genuss (Voraussetzung: du hast was für elektronische Musik übrig). 

RVCA Germany Tour Video: Skate Team macht Halt in München

Letztes Jahr war RVCA mit acht Fahrern aus Ihrem Team in Deutschland unterwegs. Mit dabei waren Julian Davidson, Kevin "Spanky" Long, Nestor Judkins, Josh Harmony, Didrik, Galasso, Tom Kleinschmidt, Ilja Judazki, und Charles Collet.

Gerade hat RVCA ein Skatevideo veröffentlicht, in dem in knapp acht Minuten aller schönstes Skateboarden zu sehen ist. Uns freut besonders, dass das RVCA-Team bei ihrem Stopp in München in Neuperlach im Gefilde vorbeigeschaut haben. Der Park dort gehört zu unseren absoluten Lieblingen rund um München. Ab Minute 3:00 bis 3:24 könnt ihr euch den heimischen Part anschauen. Neidvoll fällt uns hier auch die Abstinenz von „Scooterkids“ auf.

Andere Stopps waren Kiel, Hamburg, Berlin, Stuttgart und Köln. Aber wie man auf dem Video sehen kann wohl auch Innsbruck. Auf der RVCA Seite könnt ihr euch noch einen ganzen Haufen schöne Skatebilder anschauen. Dazu gibt’s noch das Andrea DoSouto's RVCA Germany Tour Diary, ebenfalls mit sehr coolen schwarz weiß Bildern.

Wer da nicht Bock auf Skaten bekommt, der steht wahrscheinlich gerade irgendwo noch bis zur Hüfte im Powder.

2013 gibt es einen echten Grund nach Bali zu fliegen: Die Dream Tour kommt endlich nach Indonesien

Lange hat es gedauert und nun ist es soweit. Im Sommer 2013 werden die weltbesten Surfer auf Bali um die heißbegehrten WCT Punkte kämpfen. Austragungsort des Surf-Contest wird Keramas an der Ostküste sein.

Ich selbst hatte auch schon das Glück die Welle zu surfen und aufgrund der phänomenalen Landschaft in der Ecke überlege ich mir gerade schwer, ob es nicht möglich ist im Juni nach Bali zu fliegen. Schaut euch den Teaser von Oakley an und wenn ihr Bock habt hinzufahren, dann meldet euch.  

Musik von Fugitive Dancer: Wir wollen endlich mehr

Mit Bands aus dem Bekanntenkreis ist es ja oftmals so eine Sache: Persönlich findet man die Musik meistens nicht so wirklich gut, aber das kann man nicht gegenüber der Band zugeben und so besucht man weiterhin fleißig die verschiedensten Konzerte in alternativen Jugendzentren und gammligen Gemeindehallen. Nach dem 13 Konzert hat man dann aber tatsächlich keinen Bock mehr und das bedeutet dann auch meisten das Ende der Band, da nun nicht einmal mehr die sonst sicheren zehn Leute vor der Bühne stehen. 

Bei den Fugitive Dancer ist das anders. Während unserem Studiums in Ulm lernten wir die fünf Jungs und das eine Mädel kennen und verfolgen seit dem den Aufstieg der überaus talentierten Musiker. Von ausverkauften Konzerten, über Top 10 Platzierungen in Radio Shows bis hin zu nationalen Fernsehauftritten haben sie bereits alles durchlaufen und ich warte ständig drauf, irgendwann Plakatwände zu sehen, die ihr neues Album auf einem großen Label ankündigen.

Die Musik bewegt sich irgendwo im melancholischen Indie und Vergleiche mit Bands wie Coldplay, The National, Interpol und Editors sind nicht unpassend. Ich liebe die Musik und hab das Album „Brother from another mother“ schon dutzende Male hoch und runter gehört. Wer gerade jetzt im Winter etwas melancholisch-nachdenkliche Musik nötig hat, dem sei die Band wärmstens empfohlen.

Die einzige Frage die ich nun habe ist: Wann kommt neue Musik? Das letzte Album wurde im Sommer 2011 veröffentlicht und das ist mir als Fan doch schon zu lange her. Also liebe Fugitives: Lasst mal wieder was hören und ich habe gehört, es gibt auch bald ein sehr schönes Filmchen von einem neuen Song: Wann kann ich denn damit rechnen?

Hier einige meiner Lieblingslieder. Mehr gibt es auf der Website (u.a. auch einen gratis Download)     

Helfen mit dem was Spaß macht: Die High Five Workshops machens vor

Hast du Bock was Gutes zu tun, weiß aber nicht wo und was du unterstützen sollst? Wir können dir leider auch nicht sagen, ob du lieber Kindern oder alten Menschen helfen solltest,  ob es sich mehr "lohnt" die Umwelt zu retten oder Tiere zu schützen, wichtig ist nur, dass jeder was (kleines) tut. Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich bin der Letzte, der an dieser Stelle den Zeigefinger heben darf, denn noch habe ich in meinem Leben mehr genommen, als zurückgegeben. Aber unabhängig davon bin ich überzeugt, dass wir alle kleine Beiträge leisten können, um die Welt um uns herum ein bisschen besser zu machen.

Doch bevor ich jetzt voll ganz in mein "tue Gutes und helfe allen"- Geschwätz abdrifte und am Ende doch wieder nur heiße Luft dabei raus kommt, stelle ich euch einen Verein vor, der mit einfachsten Mitteln einen Beitrag für eine bessere Zukunft leistet. High Five aus München bietet Skateboard, BMX und Snowboard Workshops für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche an und hat das Ziel, über den Sport die integrativen und sozialen Fähigkeiten der Kids zu fördern. Die Workshops (im Sommer Skateboard und BMX, im Winter Snowboard) finden unter Anleitung von erfahrenen Trainern in ganz Deutschland statt und bekannte Fürsprecher wie Blumentopf, David Benedek und Mack Mcelton unterstützen das Projekt. 

Und wie kannst du nun helfen!? Gehe am besten erst mal auf die Website, informiere dich und wenn dir gefällt was du siehst, bzw. wenn du dich mit der Aufgabe und den Zielen des Vereins identifizieren kannst, dann kannst du klassisch Geld spenden, oder aber die Macher unterstützten, indem du Skateboard, BMX oder Snowboard Stuff zur Verfügung stellst. Als dritte Variante (und diesen Weg werde ich gehen) kannst du auch T-Shirts der High Five Kollektion auf amazon bestellen. Die Shirts wurden unter anderem von Flo Weber (Sportfreunde Stiller) und Marco Smolla (Snowboard Profi) entworfen und die Erlöse gehen zu 100% an den Verein. Und wem das jetzt immer noch zu viel ist: Hier geht’s zur Facebook Fanpage und High Five freut sich sicher auch über euren Like.  

Black Or White Hotlist: 5 epic surf clips you have to see

Neues Jahr, neue Inhalte: Zu beginn des Jahres werden wir hier auf theblackorwhite.com eine neue Kategorie starten. In (mehr oder weniger) regelmäßigen Abständen werden wir die fünf besten Videos, Fotos, Inhalte, Storys, oder was auch immer zu einem bestimmten Thema mit euch teilen. Das ganze wird unter dem vielsagenden Titel „BlackOrWhite Hotlist“ laufen und zeigt euch kurz und knackig, was wir gerade geil finden.

Die erste BlackOrWhite Hotlist zeigt euch fünf epische Surfvideos, die jeder gesehen haben muss (egal ob Surfer oder nicht). Alle Clips sind handverlesen und du kannst dir sicher sein, dass es mit zu dem Besten gehört, was momentan auf dem Markt ist.

Viel Spaß mit der ersten BlackOrWhite Hotlist und wenn euch die Sammlung gefällt schaut in unserem Vimeo Channel vorbei.

Berliner Start Up stellt die sinnvolle Frage: Why own it?!

Kennt ihr das: Ihr macht euch Gedanken über dies und das und plötzlich ist sie da – die Idee. Oft verwirft man diese Idee recht schnell wieder, weil sie nichts taugt oder ins nirgendwo führt. Aber manchmal, in selten Fällen, bleibt sie hängen und man denkt immer wieder darüber nach. Vor ca. einem Jahr hatte ich so eine Idee. Im Zuge meiner Klausurvorbereitung tat ich das, was jeder gute Student macht: Über alles nachdenken, außer über die bevorstehende Prüfung. Als ich also so über dies und das nachdachte und meine Gedanken schweifen ließ kam sie – die Idee. Es war eine ganz einfache, naheliegende Idee und drehte sich um das Besitzen von Gegenständen und wie wir mit unseren Anschaffungen umgehen. Mein Problem damals: Ich wollte ein Unterwassergehäuse für meine Kamera, aber über 1 000€ Neupreis waren mir einfach zu viel dafür, dass ich maximal vier Wochen im Jahr zum Surfen fahre.  Was also tun?

Und genau durch diese Frage kam ich auf folgende Idee: Wie coole wäre es, im Internet eine Plattform zu haben, auf der Privatpersonen an Privatpersonen ihr Hab und Gut verleihen können. Das fängt bei Kameraequipment an, geht über Werkzeug, das man nur selten braucht, bis hin zu Haushalts- und Sportgeräte, die teuer in der Anschaffung sind, aber meistens nur saisonal genutzt werden. Der Vorteil für die Nutzer der Plattform: Durch die Leihgebühr reduziert sich der hohe anfängliche Preis, bzw. man hat plötzlich Zugang zu Gegenständen, die man sich selbst niemals leisten würde.

An meinem Schreibtisch, während der Klausurvorbereitung malte ich mir die Plattform als regionalen Dienst aus, der den Nutzern anzeigt, welche Gegenstände in seiner unmittelbaren Umgebung zur Verfügung stehen. Doch dabei blieb es dann auch. Bei einem Gedankenspiel. Ich erzählte noch zwei, drei Freunden davon, wir bauten die Sache noch ein bisschen aus und das war es dann auch irgendwann. 

Nun, ein Jahr später, bin ich auf die Seite www.whyown.it gestoßen und ta-ta: Why own it aus Berlin bieten exakt den Dienst an, den ich mir vor einem Jahr so schön ausgemalt habe. Das witzige an der Geschichte ist, dass Why own it den genau selben Gedankengang hatten wie ich: „Wie komme ich als Student an teure Gegenstände!?“ Doch im Gegensatz zu mir haben sie es durchgezogen und ein Start Up gegründet.

Why own it ist eine iPhone App (keine Ahnung wieso Android noch nicht am Start ist), die dir dabei hilft, Gegenstände von Freunden zu leihen. Du verknüpfst die App mit deinen Netzwerken und schon bekommst du die Möglichkeit cooles Zeugs von deinen Kollegen zu leihen. Ziemlich clever, wie ich finde. Der Haken wird nur auch hier sein, dass möglichst viele deiner Freunde mitmachen müssen, damit es sich für den Einzelnen lohnt und wirklich attraktive Sachen im Netzwerk geteilt bzw. zur Verfügung gestellt werden. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

Schaut euch die Website und die App mal an, schreibt mir was ihr davon haltet und ich notiere mir lediglich: Das nächste mal, wenn die Idee kommt, dann werde ich sie auch umsetzten.  Versprochen.

Mit Liebe zum Detail: Handgemachte Snowboards aus dem Schwarzwald

2013 wird das Jahr des Steinbocks, zumindest wenn es nach den sechs Jungs von Steinboc Snowboards geht. Im schönen Nordschwarzwald entstehen derzeit die ersten Prototypen der handgemachten Bretter und die ersten Bilder und Berichte sehen vielversprechend aus. Steinboc will innovative, "naturverbundene" Bretter auf den Markt bringen, die neben einer einzigartigen Technologie vor allem durch einen hohen ästhetischen Anspruch überzeugen. Das Team hinter Steinboc setzt sich aus Maschinenbauern, einem Designern, einem Künstler und einem  Mediziner zusammen und besonders der Einfluss der Kreativen ist im visuellen Auftritt des jungen Unternehmens gut zu erkennen. Mit verantwortlich für das Erscheinungsbild ist der Grafik Designer Alex Schulz aus Bad Wildbad. Alex ist ein guter Freund von uns und jeder, der etwas für Design und Gestaltung übrig hat, sollte sich dringend seine Arbeiten auf seiner Website anschauen.

Da die Bretter von Steinboc noch nicht serienreif sind, kann ich leider noch nichts zur Qualität, oder den Fahreigenschaften sagen, aber wir bleiben dran und hoffen bald eines der guten Stücke unter die Füße zu bekommen. Schaut euch bis dahin auf der Webiste um und besucht den Shop, vielleicht hab ihr ja Bock auf Steinboc Kleidung oder Accessoires. 

Vom Pro Skater zum Fotograf: Arto Saari wechselt die Perspektive

Die meisten von uns kennen Arto Saari wohl aus Skatevideos wie "Sorry" von Flip (zieht euch das ganze Video auf Vimeo rein), "Mindfield" von Alien Workshop (auch das könnt ihr euch hier anschauen), oder aus den unzähligen Magazinen, in denen er gezeigt wurde. Ohne Frage gehört er zu den ganz großen Skatern unserer Zeit und so wurde er auch zu recht 2001 vom Trasher Magazin zum "Skater of the Year" gewählt. Nachdem der Finne nun die letzten 12 Jahre damit verbracht hat Clips und Filme vor der Kamera zu sammeln, wechselt er nun die Perspektive und verbringt zukünftig vor allem seine Zeit damit selbst Fotos zu machen.

Auf seiner erst kürzlich veröffentlichten Website sind erste Bilder von ihm zu sehen und man kann jetzt schon sagen, dass er fürs Fotografieren ein ähnlich großes Talent hat, wie fürs Boarden. Klickt euch durch die Website und besucht auch seinen Tumblr Blog. Wer Lust auf noch mehr Arto Saari bekommen hat, dem sei auch wärmsten folgender Clip empfohlen.

Portrait: Matt Kleiner – Surf Film Director, Fotograf und Musiker

Zum Ende des Jahres wollen wir euch noch den 31 jährigen Filmemacher und Fotograf Matt Kleiner vorstellen. Matt arbeitet für verschiedene namhafte Brands wie Fuel Tv, Rusty, Billabong, Arnett, Red Bull etc. und geht mit Surfgrößen wie Jordy Smith, Josh Kerr, John John Florence und anderen regelmäßig zum filmen.

Aufmerksam wurde ich auf Matt durch den Film Light, aber besonders begeistert mich sein neuster Clip Fractions. Fractions stellt eine Art Showreel dar und zeigt die besten Aufnahmen, die Matt über das Jahr gesammelt hat. Beindruckende Landschaften, gutes Surfen, hübsche Frauen und ein killer Soundtrack machen das Stück mehr als sehenswert. Zieht euch die 5- Minuten rein und freut euch schon mal auf den nächsten Sommer.

BlackOrWhite Vimeo Channel: The diversity of inspiration

Wir lieben Filme. Wir sehen sie gerne, wir machen auch selbst welche. Für gute Videos braucht es Ideen, Inspirationen und vor allem ein klares Ziel. Und wo holt mach sich die Ideen und Inspirationen? Klar bei den tausenden von großartigen Videos, die von talentierten Profis und Amateuren produziert werden und im Netz zu bestaunen sind. Hier findet ihr besondere Schnittfolgen, Perspektiven, Einstellungen und Soundtracks in unbeschreiblicher Masse.

Vor einiger Zeit haben wir unseren Vimeo Channel gestartet. Hier haben wir bis jetzt knapp  über 100 Videos gesammelt, die uns berührt, begeistert und inspiriert haben.

Eine Datenbank voll mit Inspirationen für kommende Projekte. Ein Querschnitt durch alle Stilrichtungen. Dort findet ihr z.B. Surf-, Ski- und Snowboardfilme, kreative Animationen, bewegende Interviews oder einfach nur atemberaubende Landschaftsaufnahmen und Reiseberichte.

Wenn ihr also selbst gerne Filme macht, dann bedient euch, klickt euch durch und lasst euch inspirieren. All die anderen, nehmt euch Zeit, schaut euch an was wir zusammengetragen haben. Jedes einzelne Werk ist

sehenswert. Ein paar Highlights möchten wir euch natürlich hier schon einmal zeigen. Daher hier die besten 6 Filme von uns für euch.

Viel Spaß damit und schöne Feiertage.

4. Last Minutes with ODEN: Berührende Doku über die letzten Momente eines Hundes. 

New Talents from London: Clean Bandit

Die Newcomer Clean Bandit sind eigentlich ein Streichquartett. Um sich abzuheben hatten sie die Idee, mit Elektro, Pop und Hip-Hop Elementen einen eigenen Musikstyle zu entwickeln. Das funktioniert aus meinen Augen sogar ziemlich gut. Den musikalischen Kern bilden Jack Patterson (bass / sax / deck), Luke Patterson (drums), Grace Chatto und Neil Amin-Smith (beide strings). Was man bei dem Sound nicht so erwartet: Die vier von Clean Bandit sehen eher brav  aus, die Featuregäste dafür aber eher Gangster mäßig.

Der Song mit dem die vier Briten jetzt spätestens 2013 breitere Bekanntheit erlangen werden heißt „A&E“. Hierzu gibt’s, ganz frisch, ein kreatives Video. Hauptdarsteller: Zwei goldene Tänzer und eine Schlange mit Cockpit. Die anderen Videos sind auch mehr als unterhaltsam. Auch wenn man bei dem ein oder anderen zu Beginn an Apocaliptica erinnert wird, wer wartet bis der Beat losgeht, wird belohnt.

Schaut euch das Clean Bandit Video zu A&E an und entscheidet selbst. Die restlichen Videos gibts bei Clean Bandit auf der Webseite zu finden.